Mein Kind - mein Spiegel

Was wäre wenn…

...die Ursache nicht beim Kind läge?

...das Kind nicht anders kann, weil sich ein unbewusstes Muster zeigt?

...das Kind nur ein Spiegel der Eltern und auch der Gesellschaft ist?

...sich über das Kind nur zeigt, dass und was nicht stimmt?

Wäre dann eine Therapie des Kindes sinnvoll?

Wäre dann eine Therapie des Kindes ratsam?

Wäre dann eine Therapie des Kindes zu verantworten?

Ich behaupte: NEIN!

Dies wäre dann ein Übergriff auf die Seele des Kindes!
Es wäre lediglich eine Symptomunterdrückung. Die Ursache bliebe unberührt.

Eine unangenehme Tatsache

Kinder sind die

kompromissloseste
undiplomatischste
authentischste

Projektionsfläche der Eltern!


Wie kann man damit umgehen?

Man kann sich der Ursache auf folgendermaßen nähern:
Woran (an wen) erinnert mich das Verhalten meines Kindes? Welcher Aspekt kommt mir bekannt vor und woher?
Z.B.: Mein Vater war auch so.

Was löst das Verhalten des Kindes bei mir aus? Wie geht es mir damit und woher kenne ich diese Emotion?
Z.B.: Wut, Ärger, Ohnmacht, Verzweiflung,…
Wenn Sie das bei SICH SELBST lösen, braucht Ihr Kind es Ihnen nicht mehr zu spiegeln!