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Kinder als Spiegel
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Was Kinder durch ihr Verhalten zeigen.
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Meine Arbeit mit den Menschen hat mich in den letzten Jahren viel gelehrt. Ich durfte eine Reihe von Entdeckungen machen, die meine Arbeit ständig weiter entwickelt haben. Eine davon war wieder einmal eine "zufällige" Erkenntnis.
Eine Klientin berichtete mir, dass ihr an ADHS leidendes Kind plötzlich völlig ruhig und entspannt sei ohne dass es in der letzten Zeit eine entsprechende Behandlung oder Therapie bekam. Es wurde sogar vom Problem- zum Musterschüler. Was war geschehen?
Die Mutter war bei mir in Behandlung, um mit EFT® an ihrem gespannten Verhältnis zu ihrer Weiblichkeit zu arbeiten. Sie war eher von maskuliner Erscheinung, auch ihr Wesen an sich war eher männlich um nicht zu sagen fast "machohaft". Schon nach der ersten Sitzung stellte sie fest, dass sie sich wohler fühlt als Frau und auch besser mit allem umgehen kann. Zur nächsten Sitzung erschien sie schon geschminkt und von der ganzen Erscheinung her viel weiblicher. Wir arbeiteten weiter an diesem Thema.
Als sie zur dritten Sitzung kam, teilte sie mir mit, dass mit ihrem Kind etwas eigenartiges geschehen sei. Das typische ADHS-Verhalten sei verschwunden. Sie haben nun ein viel besseres Verhältnis miteinander und auch in der Schule gäbe es plötzlich keine Probleme mehr. Im Gegenteil! Statt negativ aufzufallen und für Konflikte zu sorgen, fällt das Kind nun auf, in dem es bei Streitigkeiten unter Schülern schlichtend auftritt... Wie konnte das sein?
Meine erster spontaner Gedanke war folgender; Die Mutter war nicht "Frau" sondern hat sich verhalten wie ein Mann. Das Kind hat das Verhalten der Mutter gespiegelt, in dem es sich wie ein "Macho" aufgeführt hat. Nun ist die Mutter endlich Frau, weiblich, mütterlich und das Kind darf endlich einfach nur Kind sein.
Ob dies tatsächlich der Grund war, kann ich nicht behaupten. Mir hat es sich eben so dargestellt. Was aber viel wichtiger war, ist folgendes. Es war die Erkenntnis, die wie ein Blitz durch mich fuhr: Arbeit bei den Eltern - Lösung beim Kind!
Durch diese Vorgehensweise verschwand z.B. bei einem kleinen Jungen, der von Geburt an an Neurodermitis litt das Ekzem auf der Haut, obwohl ich mit ihm so gut wie garnicht gearbeitet hatte. Lediglich das Thema "Trennung" das bei der Mutter bestand wurde mit EFT® in einer Sitzung aufgelöst. Zirka 4 Wochen später hatte der kleine Junge die schönste Haut - bis heute!
Jetzt war mir auch plötzlich klar, warum manche Kinder sich so erbittert gegen jede Behandlung wehren oder sich nichts verändert, egal was man macht.
ES LIEGT EINFACH NICHT AM KIND!
Ein 8 jähriger Junge hat das vor einiger Zeit wortwörtlich zu mir gesagt, als ich ihn fragte, was ihn am meisten belastet: "Ich gehe jetzt da rüber und schaue mir Deine Steine (Heilsteine) an und Du schatzt (sprichst) mal mit der Mama." Das hat er tatsächlich so gesagt...
Kinder spüren genau, ob eine Behandlung bei ihnen angemessen ist oder nicht. Wenn sie tatsächlich etwas schweres belastet, das mit ihnen selbst zu tun hat, nehmen sie Two-Pointing, EFT® freudig und dankbar an. Hier kommt es dann auch sehr schnell zu Veränderungen.
In der Zwischenzeit hat es sich als sehr effektiv erwiesen, dass ich als erstes mit den Eltern, meist mit der Mutter, arbeite und sich dann in etwa acht von zehn Fällen das Problem beim Kind erledigt hat. Wie kann das sein?
Eltern, speziell Mutter und Kind bilden eine Einheit! Das eine bedingt das andere. Kinder mit ihren feinen Antennen und noch frei von den Folgen der Erziehung nach bestimmten Normen, zeigen ganz deutlich und kompromisslos was in der Familie nicht stimmt.
Dies so zu sehen ist für manche Eltern nicht einfach, da Sie doch immer ihr Bestes für die Kinder wollen und auch geben. Ja - das stimmt - nur wer sagt, dass das Beste nach den Werten, Prägungen und Erfahrungen der Eltern aus ihrer persönlichen Kindheit auch das Beste für das eigene Kind sein muss? Wer sich diese Frage stellt, kommt oft zur Erkenntnis, dass es ihnen als Kind genau so ergangen ist - mit dem Besten der eigenen Eltern.
Es sind oftmals die Werte, Überzeugungen und Glaubenssätze der Eltern, die den kindlichen Geist verformen. Dabei kommt es zu einem inneren Konflikt mit der Seele des Kindes - dem ICH BIN. Die Seele strebt jedoch immer nach Erfüllung ihres SELBST, dem ICH BIN - was sich dann als Rebellion oder Resignation zeigt.
Wenn ihr kommen wollt ins Himmelreich, dann werdet wie die Kinder sind.
Jesus
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