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EFT und Familienaufstellung
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So verbinde ich beides.
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1996 begann ich im Zuge meiner Ausbildung zum Heilpraktiker mich intensiv mit systemischem Familienstellen nach Bert Hellinger zu beschäftigen. Meine Lehrer waren Louisette Pörner und Stephan Hausner, der damals der Weggefährte von Bert Hellinger war und zur Zeit einer der gefragtesten Therapeuten und Referenten zu diesem Thema weltweit ist. Hausner hat gerade ein Buch mit neuen, sehr interessanten Einblicken veröffentlicht.
Seit damals habe ich an ca. 130 Aufstellungen aktiv als Darsteller mitwirken dürfen und in vielen weiteren als Beobachter. Dies hat in mir den großen Respekt vor den Energien entwickelt die hier berührt werden und mir ein tiefes Gefühl vermittelt wie sie wirken.
Im Sommer 2007 begann ich intuitiv die Dynamiken der Systeme in meine Arbeit mit einzubauen. Daraus entwickelte sich die Verknüpfung einer Familienaufstellung mit der Klopfroutine von EFT®. Sehr vereinfacht dargestellt kann man sich dies so vorstellen:
Ich wähle als Stellvertreter für die relevanten Familienmitglieder Bücher aus, ja Bücher, die sich als sehr verlässliche Diener erwiesen haben. Der Klient wird in die Aufstellung eingefügt, was die verborgenen Emotionen und Blockaden ans Licht bringt. Hier arbeite ich wie bei EFT gewohnt, und beklopfe alle Blockaden wie sie in der Reihenfolge auftreten. Der Fokus bei dieser Arbeit liegt voll und ganz beim Klienten und was ihn bewegt.
Das Ergebnis ist sehr verblüffend. In sehr kurzer Zeit können so verdeckte Muster erkannt und sofort aufgelöst werden. Die Ordnung im System wird wieder hergestellt. Das Ergebnis für den Klienten möchte ich mit dem Titel eines Buches von Bert Hellinger ausdrücken; Die Mitte fühlt sich leicht an.
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Familienstellen nach Bert Hellinger
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Es sind eine Reihe von Büchern erschienen, die sehr ausführlich das Wesen des Familienstellens beschreiben. Ich will Ihnen hier eine lange Einführung in das Thema ersparen. Vielmehr versuche ich Ihnen an einem einfachen, bildlichen Beispiel ein Gefühl dafür zu geben, worum es bei dieser sehr komplexen Materie geht.
Familien aber auch Organisationen wie Unternehmen kann man als Systeme bezeichnen, die nach einer gewissen Ordnung funktionieren. Jedes Mitglied des Systems hat seinen Platz und seine Bestimmung. Ist diese Ordnung intakt ist das System in Balance, so wie bei einem Mobile.
Verlässt ein Mitglied seinen Platz, oder seine Zugehörigkeit zum System wird ihm verwährt, wirkt sich das unter bestimmten Voraussetzungen auf das gesamte System aus. Wie auch bei einem Mobile verlassen alle anderen Mitglieder ihren Platz um das Gleichgewicht der wirkenden Kräfte wieder herzustellen. Das weiterbestehen des Systems steht über dem individuellen Wohl des einzelnen. Dies erklärt auch, warum manche Menschen an destruktiven Verhaltensweisen festhalten, obwohl sie intellektuell erkannt haben, dass ihr Verhalten ihnen selbst schadet. Sie sind quasi vom System "in den Dienst genommen".
Diese Bewegungen im System werden eben nicht durch bewusste Entscheidungen herbeigeführt. Sie geschehen viel mehr aus einer Art automatischer Selbstregulation, deren Sinn dem Einzelnen meist verborgen bleibt. Wenn man bei einem Mobile einen Teil entfernt, verlassen augenblicklich alle anderen ihren angestammten Platz, um das Ungleichgewicht auszugleichen - das System ist wieder stabil - nur manche sind weit weg von ihrer eigentlichen Position, dem "Guten Platz", an dem sie sich wohl fühlen und mit der Kraft des Systems in Verbindung stehen.
Dieses "in den Dienst genommen sein" kann sich auf den Einzelnen oft als chronischer Schmerz, Burn-out, depressive Verstimmung, Aggressionen u.s.w. auswirken, was bei längerem Bestehen auch zu ernsten körperlichen Erkrankungen führen kann.
Die Ordnung im System wird wieder hergestellt, indem sich alle Mitglieder wieder auf den Platz begeben, der ihnen zusteht. Dies geschieht z. B., in dem vom System zu unrecht ausgeschlossene gesehen und geachtet werden. Der Platz wird wieder dem gegeben, dem er zusteht und die anderen müssen nicht mehr ausgleichen, was oft mit Überforderung zu tun hat. Sie können jetzt wieder auf ihren "Guten Platz" zurückkehren, was sich leicht anfühlt.
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Stephan Hausner
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